Ertel Beerdigungs-Institut Hamburg  |  Bestattungsformen

Der letzte Weg.

Viele Menschen legen schon zu Lebzeiten fest, wie sie einmal beerdigt werden möchten. Wenn es jedoch keine Verfügungen gibt, müssen die Hinterbliebenen über die Art der Beisetzung entscheiden. Bei einem Familiengrab sind die Rahmenbedingungen schon vorgegeben – je nachdem, ob es sich um ein Urnengrab handelt oder eine Erdbestattung mit Sarg möglich ist. Genaueres klären wir bei Bedarf für Sie mit dem betreffenden Friedhof.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Erd-, Feuer- und Seebestattungen; zudem gibt es verschiedene Formen der Anonymen Bestattung. Besondere Möglichkeiten, zum Beispiel eine Beisetzung im Kolumbarium, gibt es auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf. Darüber informieren wir Sie gern im persönlichen Gespräch.

Für welche Form der Bestattung Sie sich auch entscheiden: Die gesamte Organisation und Abwicklung inkl. aller Formalitäten übernehmen wir.

Friedhöfe

Alle Friedhöfe auf einen Blick in und um Hamburg.

Formalitäten

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Leitfaden von A-Z

Was muss man alles bedenken, welches sind die ersten Schritte…?

Erdbestattung

Bei einer Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Sarg in der Erde beigesetzt. Im Bestattungsgesetzt ist festgelegt, dass dieer Sarg aus Holz bestehen muss. Den Friedhof kann jedermann frei wählen, unabhängig vom Wohnort. Dort stehen als Grabstelle Reihengräber und Wahlgräber zur Auswahl:

Das Reihengrab ist die günstigere Variante, hier wird jedoch der Standort vom Friedhof vorgegeben. Außerdem ist das Reihengrab nur jeweils für einen Verstorbenen vorgesehen und die Laufzeit – in der Regel 25 Jahre – kann nicht verlängert werden.

Wahlgräber dagegen gibt es als Einzel-, Doppel- oder Familiengrab, und man kann sich unter allen verfügbaren Grabplätzen das gewünschte Grab selber aussuchen. Auch hinsichtlich der Gestaltung von Grabmal und Bepflanzung hat man im Rahmen gewisser Vorgaben freie Hand. Eine Verlängerung über die reguläre Ruhezeit hinaus ist ebenfalls möglich.

Auf einigen Friedhöfen gibt es darüber hinaus noch weitere Formen der Grabstätten für Erdbestattungen, wie zum Beispiel Rasengräber oder Paar-Grabstätten.

Mehr Informationen über alle Formen der Bestattung finden Sie in unserem Leitfaden von A-Z unter Gräber/Grabstätten.

Feuerbestattung

Bei einer Feuerbestattung wird der Verstorbene mit seinem Sarg im Krematorium eingeäschert und anschließend in einer Urne auf dem Friedhof beigesetzt. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

Bei einem Reihengrab wird die Grabstelle vom Friedhof zugewiesen. Die Laufzeit beträgt 25 Jahre und kann nicht verlängert werden. Etwas teurer sind Wahlgräber. Dafür kann man sich deren Lage nach Verfügbarkeit frei aussuchen und hat mehr Spielraum bei der Gestaltung mit Grabmal und Bepflanzung. Die Laufzeit kann verlängert werden. Des weiteren gibt es auch Gemeinschaftsgrabstätten, bei denen die Urne gemeinsam mit anderen in einer Grabstelle bestattet wird. Auf dem dazugehörigen Grabmal werden die Namen aller Verstorbenen genannt.

Auf einigen Friedhöfen, z.B. dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg können Urnen auch in einem Kolumbarium bestattet werden. Dort werden die Urnen nicht in der Erde begraben, sondern in Nischen eingestellt, auf Wunsch mit Grabplatte. Alternativ sind für Urnen auch eine Seebestattung, eine Anonyme Bestattung oder die Beisetzung in einem Friedwald möglich. Grundsätzlich kann man sich den Friedhof für die Feuerbestattung unabhängig vom Wohnort frei aussuchen. Die Trauerfeier kann entweder am Sarg stattfinden, bevor dieser eingeäschert wird, oder danach bei der Urnenbeisetzung.

Mehr Informationen über alle Formen der Bestattung finden Sie in unserem Leitfaden von A-Z unter Gräber/Grabstätten.

Seebestattung

Bei einer Seebestattung erfolgt zunächst die Einäscherung des Verstorbenen. Im Anschluss wird eine spezielle See-Urne auf hoher See außerhalb der Dreimeilenzone beigesetzt. Dafür gibt es "Grabfelder", deren Koordinaten auf einer Urkunde für die Angehörigen festgehalten werden. Die Urne löst sich im Wasser nach und nach auf. Die Angehörigen können (in begrenzter Zahl) der Seebestattung beiwohnen. Für die Aussegnung ist entweder ein Pastor mit an Bord oder der Kapitän des Schiffes nimmt die Verabschiedung vor. Teilweise gibt es die Möglichkeit, an jährlichen Gedenkfahrten mit Trauergottesdienst zu den Grabfeldern auf See teilzunehmen.

Wir organisieren für Sie Seebestattungen sowohl auf Nord- und Ostsee als auch auf allen anderen Weltmeeren. Dabei arbeiten wir mit spezialisierten Schifffahrtsunternehmen zusammen und kümmern uns um alle damit zusammenhängenden Formalitäten.

Mehr Informationen über alle Formen der Bestattung finden Sie in unserem Leitfaden von A-Z unter Gräber/Grabstätten.

Friedwald

Friedwald/Ruhewald
Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit der Urnenbeisetzung in einem speziell dafür vorgesehenen, naturbelassenen Waldstück: dem Friedwald. Nach der Einäscherung wird die Urne am Fuß eines zuvor ausgesuchten Baumes bestattet; der Baum kann auf Wunsch mit einer Gedenktafel gekennzeichnet werden. Blumenschmuck oder ähnliches sind dagegen nicht vorgesehen. Im Großraum Hamburg gibt es eine Reihe von Friedwäldern; wir informieren Sie gern über die Möglichkeiten.

Ohlsdorfer Ruhewald

Auch auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf ist eine Bestattung unter Bäumen möglich: Im Bereich der Kapelle 11 liegt der Ohlsdorfer Ruhewald. Hier können in der Wiesenfläche zwischen den Baumstämmen Urnen beigesetzt werden. Eine gesonderte Bepflanzung einzelner Gräber ist nicht vorgesehen; Blumenschmuck kann nur auf speziell vorgesehenen Flächen entlang des Weges außerhalb der Anlage niedergelegt werden. Auf Wunsch können die Namen der Verstorbenen auf einer Schildertafel bei dem zugeordneten Baum einheitlich graviert werden.

Mehr Informationen über alle Formen der Bestattung finden Sie in unserem Leitfaden von A-Z unter Gräber/Grabstätten.

Anonyme Bestattung

Auf vielen Friedhöfen gibt es die Möglichkeit einer anonymen Bestattung ohne Beisein der Angehörigen auf einer speziell angelegten Rasenfläche. Die einzelnen Grabstellen sind nicht durch einen Grabstein oder Beete gekennzeichnet. Das bedeutet, dass die Hinterbliebenen die genaue Lage des Grabes nicht kennen. Die Fläche wird von der Friedhofsverwaltung gepflegt, die Ruhezeit ist begrenzt.